Wenn ihr ein Shooting gebucht habt und euch gerade fragt, was ihr anziehen sollt, habe ich eine beruhigende Nachricht:
Die meisten Menschen machen sich darüber deutlich mehr Gedanken als nötig.
Und nein – ihr müsst keine Models sein.
Was ziehe ich an?
Grundsätzlich gilt:
Tragt Kleidung, in der ihr euch wohlfühlt.
Wenn ihr euch verkleidet fühlt, sieht man das auf den Bildern.
Bewährt haben sich:
- Beige
- Creme
- Braun
- Oliv
- gedeckte Blautöne
- natürliche Farben
Weniger geeignet sind oft:
- große Logos
- auffällige Schriftzüge
- Neonfarben
- sehr unruhige Muster
Müssen unsere Outfits zusammenpassen?
Nein.
Aber sie sollten harmonieren.
Wenn eine Person in gedeckten Naturtönen erscheint und die andere in einem neonfarbenen Sportshirt, wirkt das oft etwas unruhig.
Ihr müsst nicht identisch aussehen.
Ihr solltet lediglich optisch zusammenpassen.
Was sollten wir mitbringen?
Eigentlich nicht viel.
Je nach Shooting können hilfreich sein:
- Ersatzkleidung
- etwas zu trinken
- eine kleine Bürste
- bequeme Schuhe für den Weg zur Location
Bei Hundeshootings zusätzlich:
- Leckerlis
- Lieblingsspielzeug
- Wasser für den Hund
Und was machen wir vor der Kamera?
Kurz gesagt:
Gar nicht so viel.
Ich erwarte nicht, dass ihr Posen auswendig lernt.
Die meisten Shootings bestehen aus kleinen Bewegungen, Gesprächen und Momenten, die ganz natürlich entstehen.
Ihr dürft laufen.
Ihr dürft lachen.
Ihr dürft euch unterhalten.
Ihr dürft sogar nervös sein.
Das gehört dazu.
Mein wichtigster Tipp
Versucht nicht, perfekt zu sein.
Die schönsten Bilder entstehen selten durch perfekte Posen.
Sie entstehen durch echte Emotionen.
Durch ein Lächeln.
Durch einen Blick.
Durch einen Moment, der sich nicht planen lässt.
Genau deshalb müsst ihr vor einem Shooting vor allem eines mitbringen:
Euch selbst.
Den Rest bekommen wir gemeinsam hin.
